Weiterbildung in Kurzarbeit – Zeit sinnvoll nutzen
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Weiterbildung in Kurzarbeit – Zeit sinnvoll nutzen

Weiterbildung in Kurzarbeit – Zeit sinnvoll nutzen

Viele Unternehmen haben derzeit Kurzarbeit. Um die entstandene Zeit sinnvoll zu nutzen, können Arbeitnehmer*innen durch volle oder teilweise Übernahme der Weiterbildungskosten nach dem SGBIII gefördert werden, wenn

  • Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden, die über ausschließlich arbeitsplatzbezogene Anpassungsfortbildungen hinausgehen,
  • der Erwerb des Berufsabschlusses mindestens vier Jahre zurückliegt,
  • sie in den letzten vier Jahren vor Antragstellung nicht an einer nach dem SGB III geförderten beruflichen Weiterbildung teilgenommen hat,
  • die Maßnahme außerhalb des Betriebes durchgeführt wird und mehr als 160 Stunden dauert,
  • die Maßnahme und der Träger der Maßnahme für die Förderung zugelassen sind und
  • sie von Strukturwandel betroffen sind oder eine Weiterbildung in Engpassberufen anstreben. Hiervon kann bei Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten abgewichen werden.

 

Um die Übernahme der Kosten für Qualifizierungsmaßnahmen zu beantragen, können sowohl der Arbeitgeber als auch die Beschäftigten auf die Agentur für Arbeit zugehen. Dort wird der Anspruch auf die Förderung geprüft und festgestellt, ob eine Förderung möglich ist. Bei Förderung wird in der Regel ein Bildungsgutschein an die Beschäftigten ausgehändigt.

Tipps, wie man ein geeignetes Bildungsangebot findet, enthält das Merkblatt „Förderung der beruflichen Weiterbildung“, das bei der Agentur für Arbeit erhältlich ist. Auch die Aus- und Weiterbildungsdatenbank „KURSNET“ der Bundesagentur für Arbeit im Internet sowie die Bildungsträger selbst bieten umfassende Informationen über zugelassene Bildungsmaßnahmen.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit und hier: Kurzarbeit und Qualifizierung (ab Seite 10)